PC Kunststoff – Polycarbonat für transparente und schlagfeste Bauteile
PC Kunststoff, kurz für Polycarbonat, ist ein transparenter technischer Thermoplast mit sehr hoher Schlagzähigkeit, guter Wärmeformbeständigkeit und zuverlässigen elektrischen Isolationseigenschaften. Der Werkstoff wird besonders dann eingesetzt, wenn Bauteile mechanischen Belastungen standhalten und gleichzeitig leicht, formstabil oder durchsichtig sein sollen.
Typische Anwendungen sind Schutzscheiben, Maschinenabdeckungen, transparente Gehäuse, Sichtfenster, elektrische Bauteile, Leuchtenkomponenten und technische Formteile. Polycarbonat kann als Halbzeug, Platte, Folie, Profil oder Spritzgussteil verarbeitet werden. Martan Plastics unterstützt Sie bei der Auswahl geeigneter technischer Kunststoffe und fertigt Bauteile passend zu Ihren technischen Anforderungen.
Was ist PC Kunststoff?
Polycarbonat gehört zur Gruppe der amorphen Thermoplaste. Die ungeordnete Molekülstruktur ermöglicht eine hohe Transparenz und sorgt dafür, dass der Werkstoff beim Erwärmen keinen scharf abgegrenzten Schmelzpunkt besitzt. Stattdessen erweicht PC innerhalb eines Temperaturbereichs und kann anschließend durch unterschiedliche Verfahren verarbeitet werden.
Im Vergleich zu vielen transparenten Kunststoffen zeichnet sich PC vor allem durch seine hohe Bruch- und Schlagfestigkeit aus. Das Material ist deutlich leichter als Glas und splittert bei mechanischer Belastung erheblich weniger. Dadurch eignet es sich besonders für konstruktive und sicherheitsrelevante Anwendungen.
Polycarbonat ist in transparenter, transluzenter, eingefärbter, UV-stabilisierter, flammgeschützter oder verstärkter Ausführung erhältlich. Welche Variante geeignet ist, hängt von der Temperatur, der mechanischen Belastung, dem Kontakt mit Chemikalien und den erforderlichen Zulassungen ab.
Eigenschaften von Polycarbonat
Sehr hohe Schlagzähigkeit und Bruchfestigkeit
Die wichtigste Eigenschaft von PC Kunststoff ist seine außergewöhnlich hohe Schlagzähigkeit. Polycarbonat nimmt Stoßenergie auf, ohne sofort zu brechen oder zu splittern. Es wird deshalb für Schutzabdeckungen, Maschineneinhausungen, Sichtfenster und robuste Gehäuse verwendet.
Auch bei niedrigeren Temperaturen bleibt PC vergleichsweise zäh. Die konkrete Belastbarkeit wird jedoch von der Materialtype, der Bauteilgeometrie, vorhandenen Kerben und der Umgebungstemperatur beeinflusst.
Hohe Transparenz
Farbloses Polycarbonat erreicht abhängig von Materialstärke und Oberflächenqualität eine Lichtdurchlässigkeit von bis zu etwa 90 Prozent. Der Werkstoff ist deshalb eine wichtige Alternative zu Glas und anderen transparenten technischen Kunststoffen.
Für optisch anspruchsvolle Anwendungen müssen die Oberflächenqualität, mögliche Eigenspannungen und die vorgesehene Bearbeitung berücksichtigt werden. Kratzfeste Beschichtungen können die Empfindlichkeit der Oberfläche reduzieren.
Gute Temperaturbeständigkeit
PC besitzt eine höhere Wärmeformbeständigkeit als zahlreiche Standardkunststoffe. Je nach Werkstofftype und Belastung sind dauerhafte Einsatztemperaturen von ungefähr 100 bis 120 °C möglich. Kurzzeitig können höhere Temperaturen zulässig sein.
Die tatsächliche Einsatzgrenze hängt von der mechanischen Beanspruchung, der Einwirkdauer und der Bauteilgeometrie ab. Für Konstruktionen mit Wärmeeinwirkung sollte deshalb nicht nur die maximale Temperatur, sondern auch die Wärmeformbeständigkeit des Kunststoffs berücksichtigt werden.
Gute Maßhaltigkeit
Polycarbonat weist eine geringe Verarbeitungsschwindung und eine gute Dimensionsstabilität auf. Dadurch lassen sich auch Bauteile mit engen Toleranzen herstellen. Unter dauerhafter mechanischer Belastung kann es jedoch wie andere Thermoplaste zu Kriechverformungen kommen.
Bei Präzisionsbauteilen müssen deshalb Temperatur, Belastungsdauer, Wandstärke, Feuchtigkeit und konstruktive Spannungsspitzen gemeinsam betrachtet werden.
Elektrische Isolation
PC besitzt gute elektrische und dielektrische Eigenschaften. Das Material wird daher häufig für Gehäuse, Abdeckungen, Schalterkomponenten, Steckverbindungen und Isolierteile eingesetzt.
Für Anwendungen mit besonderen Brandschutzanforderungen stehen flammgeschützte PC-Typen zur Verfügung. Die jeweilige Brandschutzklassifizierung muss anhand des konkreten Werkstoffdatenblatts geprüft werden. Weitere Einsatzmöglichkeiten finden Sie im Bereich Kunststoffe für die Elektroindustrie.
Begrenzte Kratzfestigkeit
Unbeschichtetes Polycarbonat ist weicher und kratzempfindlicher als Glas oder PMMA. Für Sichtscheiben und optische Bauteile können deshalb spezielle Hartbeschichtungen sinnvoll sein. Sie verbessern die Abrieb- und Kratzfestigkeit, verändern jedoch gegebenenfalls die Möglichkeiten der weiteren Bearbeitung.
UV- und Witterungsbeständigkeit
Standard-PC ist nur begrenzt gegen dauerhafte UV-Strahlung beständig. Ohne geeignete Stabilisierung kann das Material im Außenbereich vergilben, an Transparenz verlieren oder verspröden.
Für langfristige Außenanwendungen sollten UV-stabilisierte Polycarbonattypen, Schutzschichten oder geeignete Beschichtungen eingesetzt werden. Hinweise zur Werkstoffauswahl finden Sie im Beitrag über UV-beständige Kunststoffe.
Technische Kennwerte von PC Kunststoff
Die folgenden Angaben sind typische Orientierungswerte für unverstärktes Polycarbonat. Die tatsächlichen Kennwerte können je nach Hersteller, Materialtype, Einfärbung, Verstärkung und Prüfverfahren abweichen.
| Eigenschaft | Typischer Wert |
|---|---|
| Werkstoff | Polycarbonat |
| Kurzzeichen | PC |
| Werkstoffgruppe | Amorpher technischer Thermoplast |
| Dichte | ca. 1,20 g/cm³ |
| Lichtdurchlässigkeit | bis etwa 90 % |
| Glasübergangstemperatur | ca. 145 bis 150 °C |
| Dauergebrauchstemperatur | typisch ca. 100 bis 120 °C |
| Zugfestigkeit | typisch ca. 60 bis 70 MPa |
| Elastizitätsmodul | typisch ca. 2.200 bis 2.500 MPa |
| Wasseraufnahme | gering bis mäßig |
| Schlagzähigkeit | sehr hoch |
| Elektrische Isolation | gut |
| Transparenz | sehr gut |
Für die Werkstoffauswahl sind die Daten des konkret vorgesehenen PC-Typs maßgeblich. Pauschale Kennwerte ersetzen keine technische Prüfung unter den tatsächlichen Betriebsbedingungen.
Chemische Beständigkeit von PC
Polycarbonat ist gegenüber Wasser bei moderaten Temperaturen, verdünnten Mineralsäuren, vielen Ölen und Fetten grundsätzlich beständig. Kritischer ist der Kontakt mit Laugen, Ammoniak, Ketonen, Estern, aromatischen Kohlenwasserstoffen, chlorierten Lösungsmitteln und verschiedenen Reinigungschemikalien.
Bestimmte Medien können Spannungsrisse verursachen, besonders wenn das Bauteil bereits mechanisch beansprucht ist oder Eigenspannungen aus der Verarbeitung enthält. Auch Stoffe, die bei einem unbelasteten Prüfkörper unkritisch erscheinen, können unter Zug- oder Biegespannung zum Versagen führen.
Bei chemischer Belastung sollten deshalb immer folgende Faktoren geprüft werden:
- Art und Konzentration des Mediums
- Temperatur während des Kontakts
- Dauer und Häufigkeit der Einwirkung
- mechanische Belastung des Bauteils
- Spannungszustand und Oberflächenbeschaffenheit
- verwendete Reinigungs- und Desinfektionsmittel
Eine grundsätzliche Einordnung verschiedener Werkstoffe bietet unser Ratgeber zur chemischen Beständigkeit von Kunststoffen.
Hydrolyse und Kontakt mit heißem Wasser
Bei längerem Kontakt mit heißem Wasser oder Wasserdampf kann Polycarbonat hydrolytisch abbauen. Dabei werden die Molekülketten geschädigt, wodurch Schlagzähigkeit und mechanische Festigkeit abnehmen können.
Besonders kritisch sind hohe Temperaturen, lange Einwirkzeiten und wiederholte Sterilisationszyklen. Für Anwendungen mit dauerhaftem Kontakt zu heißem Wasser oder häufigem Autoklavieren können Werkstoffe wie PSU, PPSU oder PEEK besser geeignet sein.
Ob PC für einen Sterilisationsprozess geeignet ist, muss anhand der konkreten Materialtype und des eingesetzten Verfahrens geprüft werden. Eine Übersicht bietet der Beitrag über sterilisierbare Kunststoffe.
Ist Polycarbonat lebensmittelecht?
Polycarbonat ist nicht automatisch für den Lebensmittelkontakt zugelassen. Entscheidend sind die konkrete Rezeptur, die regulatorische Konformität, die vorgesehenen Kontaktbedingungen und die Angaben des Werkstoffherstellers.
Für Anwendungen in der Lebensmitteltechnik dürfen ausschließlich entsprechend geprüfte und dokumentierte PC-Typen verwendet werden. Zusätzlich müssen Temperatur, Kontaktdauer, Reinigungsmittel und das jeweilige Lebensmittel berücksichtigt werden.
Verarbeitung von PC Kunststoff
Polycarbonat kann durch verschiedene thermische und mechanische Verfahren verarbeitet werden. Dazu gehören Extrusion, Spritzguss, Tiefziehen, Fräsen, Bohren, Sägen, Drehen, Wasserstrahlschneiden, Kleben und Schweißen.
Spritzguss
PC eignet sich für die Herstellung komplexer Formteile im Kunststoffspritzguss. Aufgrund seiner hygroskopischen Eigenschaften muss das Granulat vor der Verarbeitung sorgfältig getrocknet werden. Restfeuchtigkeit kann zu Oberflächenfehlern, Schlieren und einem Abbau der mechanischen Eigenschaften führen.
Extrusion
Durch Extrusion entstehen unter anderem Platten, Folien und Profile aus Polycarbonat. Das Verfahren eignet sich für kontinuierliche Querschnitte und größere Produktionsmengen.
CNC-Bearbeitung
Platten und Halbzeuge aus PC können durch CNC-Kunststoffbearbeitung zu individuellen Bauteilen verarbeitet werden. Beim Fräsen, Bohren und Sägen sind scharfe Werkzeuge, geeignete Schnittwerte und eine kontrollierte Wärmeentwicklung wichtig.
Zu hohe Bearbeitungstemperaturen können Spannungen, Schmelzspuren oder Oberflächenfehler verursachen. Für optische Bauteile müssen außerdem die spätere Sichtfläche und die gewünschte Kantenqualität berücksichtigt werden.
Wasserstrahlschneiden
Das Wasserstrahlschneiden von Kunststoff ermöglicht konturgenaue Zuschnitte ohne eine ausgeprägte thermische Belastung der Schnittzone. Das Verfahren kann insbesondere bei komplexen Konturen und größeren Materialstärken sinnvoll sein.
Kleben und Verbinden
Polycarbonat lässt sich mit geeigneten Klebstoffen verbinden. Die Auswahl des Klebstoffs muss auf die chemische Verträglichkeit, die mechanische Belastung, die Temperatur und die gewünschte optische Qualität abgestimmt werden.
Ungeeignete Lösungsmittel oder Klebstoffsysteme können Spannungsrisse verursachen. Vor einer Serienanwendung empfiehlt sich deshalb ein Verbindungstest mit dem konkreten PC-Typ.
Anwendungsbereiche von PC Kunststoff
Maschinen- und Anlagenbau
Im Maschinen- und Anlagenbau wird PC für Schutzscheiben, Maschineneinhausungen, Sichtfenster, Abdeckungen und transparente Trennwände verwendet. Die hohe Schlagzähigkeit erhöht die Sicherheit, während die Transparenz eine visuelle Kontrolle von Maschinen und Prozessen ermöglicht.
Fahrzeugbau
Im Fahrzeugbau kommt Polycarbonat unter anderem für Leuchtenabdeckungen, Anzeigeelemente, Verkleidungen und transparente Formteile zum Einsatz. Das geringe Gewicht und die hohe Bruchfestigkeit bieten Vorteile gegenüber mineralischem Glas.
Elektrotechnik und Elektronik
Aufgrund seiner elektrischen Isolation, Maßhaltigkeit und Wärmeformbeständigkeit eignet sich PC für Gehäuse, Schalter, Steckverbinder, Abdeckungen und technische Komponenten. Flammgeschützte Typen können zusätzliche Anforderungen an den Brandschutz erfüllen.
Medizintechnik und Labortechnik
Aus geeigneten PC-Typen werden transparente Gehäuse, Filterkomponenten, Behälter, Instrumententeile und Laborgeräte gefertigt. Für die Medizintechnik müssen Biokompatibilität, Sterilisationsbeständigkeit und regulatorische Nachweise stets für die konkrete Materialtype geprüft werden.
Bau- und Sicherheitstechnik
Polycarbonat wird für Sicherheitsverglasungen, Überdachungen, Trennwände und transparente Schutzsysteme genutzt. Bei Anwendungen im Außenbereich sind UV-stabilisierte oder beschichtete Ausführungen erforderlich.
Werbetechnik und Lichttechnik
In der Werbetechnik eignet sich PC für Displays, Leuchtenabdeckungen, Schilder und widerstandsfähige transparente Konstruktionen. Das Material kann eingefärbt, bedruckt, beschichtet und thermisch umgeformt werden.
Vorteile und Grenzen von Polycarbonat
| Vorteile | Zu beachtende Grenzen |
|---|---|
| Sehr hohe Schlagzähigkeit | Vergleichsweise kratzempfindliche Oberfläche |
| Hohe Transparenz | Begrenzte UV-Beständigkeit ohne Stabilisierung |
| Gute Wärmeformbeständigkeit | Empfindlich gegenüber verschiedenen Lösungsmitteln und Laugen |
| Gute elektrische Isolation | Gefahr von Spannungsrissen bei ungeeigneten Medien |
| Geringes Gewicht | Hydrolyserisiko bei langem Kontakt mit heißem Wasser |
| Gut formbar und bearbeitbar | Trocknung vor thermoplastischer Verarbeitung erforderlich |
| Gute Maßhaltigkeit | Kriechverhalten unter langfristiger Belastung beachten |
PC im Vergleich zu anderen transparenten Kunststoffen
PC oder PMMA?
Polycarbonat bietet eine deutlich höhere Schlagzähigkeit und Bruchsicherheit als PMMA. PMMA besitzt dagegen eine höhere Lichtdurchlässigkeit, bessere natürliche UV-Beständigkeit und eine härtere, kratzfestere Oberfläche.
PC eignet sich daher besonders für Schutz- und Sicherheitsanwendungen. PMMA ist häufig die bessere Wahl, wenn optische Brillanz, Witterungsbeständigkeit und Oberflächenhärte im Vordergrund stehen.
PC oder PETG?
PETG lässt sich häufig einfacher thermisch umformen und bietet eine gute chemische Beständigkeit. PC erreicht dagegen üblicherweise eine höhere Wärmeformbeständigkeit und mechanische Belastbarkeit.
Für einfache transparente Abdeckungen kann PETG wirtschaftlich interessant sein. Bei höheren Temperaturen oder starken Stoßbelastungen bietet PC häufig Vorteile.
PC oder PCT-G?
PCT-G Kunststoff besitzt eine hohe Transparenz, gute Schlagzähigkeit und eine geringere Neigung zu Spannungsrissen. Polycarbonat bietet je nach Type eine höhere Wärmeformbeständigkeit und Steifigkeit.
PC oder PSU?
PSU Kunststoff ist thermisch höher belastbar und gegenüber wiederholter Dampfsterilisation beständiger. PC ist dagegen wirtschaftlicher, schlagzäher und für viele transparente Standardanwendungen ausreichend.
Wann ist PC Kunststoff die richtige Wahl?
Polycarbonat ist besonders geeignet, wenn ein Bauteil mehrere der folgenden Anforderungen erfüllen muss:
- hohe Stoß- und Schlagfestigkeit
- transparente oder transluzente Ausführung
- geringes Gewicht
- gute elektrische Isolation
- höhere Wärmeformbeständigkeit als bei vielen Standardkunststoffen
- komplexe Formgebung oder präzise mechanische Bearbeitung
- geringe Bruch- und Splittergefahr
Weniger geeignet ist Standard-PC bei dauerhaftem Kontakt mit aggressiven Chemikalien, wiederholter Heißdampfsterilisation, hoher Kratzbeanspruchung oder langfristigem Außeneinsatz ohne UV-Schutz.
Verfügbare Polycarbonat-Typen und PC-Qualitäten
Für unterschiedliche technische Anforderungen ist Polycarbonat in zahlreichen Typen, Farben und Verstärkungsstufen verfügbar. Zum Sortiment gehören transparente Qualitäten wie PC KRISTALL MAKROLON® ET3113 550060, PC KRISTALL LEXAN® 103R 111, PC KRISTALL MAKROLON® 2458 550115FBL und PC KRISTALL LEXAN® EX9332T 116. Ergänzt werden diese durch schwarze und weiße Varianten wie PC SCHWARZ MAKROLON® 2405 450601, PC WEISS MAKROLON® 2405 010027, PC SCHWARZ LEXAN® 141R 701, PC SCHWARZ LEXAN® EXL1414 739, PC SCHWARZ LEXAN® EXL9330 BK1A233, PC SCHWARZ LEXAN® 940 701 und PC SCHWARZ LEXAN® 920 701. Für Anwendungen mit besonderen technischen Anforderungen stehen außerdem PC NAT MAKROLON® 6557 550115, PC NAT MAKROLON® 6717 550016 und PC SCHWARZ MAKROLON® 6485 901510 zur Verfügung. Glasfaserverstärkte Polycarbonate sind in verschiedenen Verstärkungsgraden erhältlich, darunter PC GV10% NAT MAKROLON® 9415 000000, PC GV10% SCHWARZ LEXAN® 500R 739, PC GV10% SCHWARZ LEXAN® 2814R 739, PC GV20% NAT. MAKROLON® 9425 000000, PC GV20% SCHWARZ MAKROLON® 9125 901510, PC GV20% SCHWARZ LEXAN® 3412R 701, PC GV30% NAT. MAKROLON® 8035 000000, PC GV30% SCHWARZ MAKROLON® 8035 901510, PC GV30% GRAU MAKROLON® 8035 700394, PC GV35% SCHWARZ MAKROLON® 8345 901510 und PC GV40% SCHWARZ LEXAN® 3414R 739. Dadurch lässt sich die passende PC-Qualität gezielt nach Farbe, Transparenz, Steifigkeit, Festigkeit und Einsatzbereich auswählen.
Polycarbonat nach Maß bearbeiten lassen
Martan Plastics liefert technische Kunststofflösungen für industrielle Anwendungen und unterstützt Sie von der Materialauswahl bis zum fertigen Bauteil. Abhängig von Ihren Anforderungen können Polycarbonat-Halbzeuge zugeschnitten, gefräst, gebohrt, gedreht, wasserstrahlgeschnitten oder zu individuellen Formteilen verarbeitet werden.
Für eine belastbare Werkstoffempfehlung benötigen wir unter anderem Angaben zu Abmessungen, Toleranzen, Stückzahl, Temperatur, mechanischer Belastung, chemischem Kontakt, optischen Anforderungen und erforderlichen Zulassungen.
Senden Sie uns Ihre Zeichnung, technischen Daten oder eine Beschreibung der Anwendung. Wir prüfen, welche PC-Type und welches Fertigungsverfahren für Ihr Bauteil geeignet sind.
FAQ zu PC Kunststoff
Wofür steht PC bei Kunststoffen?
PC ist das genormte Kurzzeichen für Polycarbonat. Es handelt sich um einen amorphen thermoplastischen Kunststoff mit hoher Transparenz und sehr hoher Schlagzähigkeit.
Ist Polycarbonat bruchsicher?
Polycarbonat ist wesentlich schlag- und bruchfester als viele andere transparente Kunststoffe und mineralisches Glas. Vollständig unzerbrechlich ist der Werkstoff jedoch nicht. Die Belastbarkeit hängt von Materialstärke, Bauteilgeometrie, Temperatur und Alterung ab.
Ist PC Kunststoff UV-beständig?
Standard-Polycarbonat ist nur begrenzt UV-beständig. Für den langfristigen Einsatz im Außenbereich sind UV-stabilisierte, coextrudierte oder beschichtete Varianten erforderlich.
Wie hoch ist die Temperaturbeständigkeit von PC?
Je nach Werkstofftype und Belastung liegt die Dauergebrauchstemperatur häufig bei ungefähr 100 bis 120 °C. Kurzzeitig können höhere Temperaturen möglich sein. Maßgeblich sind das technische Datenblatt und die realen Einsatzbedingungen.
Ist Polycarbonat lebensmittelecht?
Nicht jede PC-Type ist für den Lebensmittelkontakt zugelassen. Verwendet werden dürfen ausschließlich Werkstoffe, deren Konformität für den vorgesehenen Kontakt ausdrücklich dokumentiert ist.
Kann Polycarbonat sterilisiert werden?
Bestimmte PC-Typen können mit geeigneten Verfahren sterilisiert werden. Häufige Dampfsterilisation kann das Material jedoch hydrolytisch schädigen. Verfahren, Temperatur, Zykluszahl und Materialtype müssen deshalb aufeinander abgestimmt werden.
Was ist besser: Polycarbonat oder Acrylglas?
Polycarbonat ist schlagfester und wärmebeständiger. Acrylglas beziehungsweise PMMA bietet eine höhere natürliche UV-Beständigkeit, bessere Kratzfestigkeit und eine etwas höhere Lichtdurchlässigkeit. Die bessere Wahl richtet sich nach der Anwendung.
Lässt sich Polycarbonat fräsen und bohren?
Ja. PC kann gefräst, gebohrt, gesägt und gedreht werden. Wichtig sind scharfe Werkzeuge, geeignete Schnittwerte und eine kontrollierte Wärmeentwicklung, damit keine Spannungen oder Schmelzspuren entstehen.